6.000 fieberten bis zum letzten Lauf

Strömender Regen am Samstag, ideales Wetter am Renntag – dem veranstaltenden 1. C.A.R. Team Ferlach mit Rennleiter KR Hugo Rom war der Wettergott hold und über 6.000 begeisterte Zuschauer erlebten ein Duell zwischen den beiden Renngiganten, Lokalmatador Hermann Waldy und dem Herausforderer, dem Ungarn Laszlo Szasz (im Bild die beiden Kontrahenten Laszlo links, Hermann rechts) das an Dramatik wohl kaum zu überbieten war:
Kenner der Szene werden sich noch an den grossartigen Kampf der beiden Piloten um den Gesamtsieg des
Mountainrace Simonhöhe 2008 erinnern. Der Ungar, vom „Fliegenden Feldkirchner“ nur knapp geschlagen, hatte für 2009 Revanche angesagt

Wie wir schon berichteten kämpft der Ungar in der Europameisterschaft um den zweiten Platz und hat sich auf die Strecke nach St. Urban bestens vorbereitet. Hermann versuchte mit neuen Reifen und einem Antischlupf-System dagegen zu halten:
Des Antischlupf-System hat mi 2 Monate gekostet und i hab`s wieda ausbaut weil´s nix bracht hat“ ärgert sich Waldy
Aber auch die neuen Reifen, die Hermann erstmals zum Einsatz brachte, hatten ihre Tücken: entgegen den Informationen des Herstellers benötigen die Reifen eine Einfahrperioden und eine Mindesttemperatur um richtig bissig zu greifen – Resultat 1,373 Sekunden Rückstand auf Laszlo, für Hermann eine „Ewigkeit“.

Auch der 2. Rennlauf brachte keine Wende; der pfeilschnelle Magyar war um 0,517 Sekunden schneller als der „Fliegende Feldkirchner“.

Im alles entscheidenden 3. Rennen legte der Mann aus Sümeg wiederum eine 58-Sekunden-Laufzeit vor und bewies damit seine Konstanz am Berg; 3 Rennläufe, dreimal mit 58 Sekunden unter der 1-Minuten-Schallmauer !

Doch es ging noch schneller
: Hermann Waldy konnte die Fabelzeit des Ungarn mit einem Traumlauf von 0:57,903 erstmals unterbieten und zugleich Tagesbestzeit aufstellen. Die Addition der Rennläufe ergab jedoch einen Wimpernschlag zugunsten des schnellen Manns aus Ungarn, der damit sein Versprechen vom Vorjahr wahr machte als er ankündigte „nächstes Jahr gewinne ich auf der Simonhöhe !“
Neidlos gratulierte der faire Sportsmann
Hermann Waldy seinem Freund und Konkurrenten Laszlo Szasz, allerdings nicht ohne anzukündigen „next´s Jahr tausch ma wieda die Plätze am Podest ! Heua hat´s bei mia an klanan Rutscha auf ana Ölspur geb´n, aba des sull ka Ausred sein. Der Laszlo war heit wirklich da Schnellare von uns zwa !“

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