Auch die Kärntner haben sich auf der Simonhöhe gut geschlagen:

Formelfahrzeuge:

Der Yamaha-Pilot Josef Prasser hatte nach einem nicht optimal verlaufenen Training am Samstag dank Mithilfe von Hermann Waldy seinen Boliden wieder in Topform bringen. Er danke es Hermann mit einem Sieg in der Monoposto-Klasse bis 2000 ccm und nahm Hermanns grösstem Konkurrenten in der Staatsmeisterschaft, Andreas Stollnberger, damit wichtige Meisterschaftspunkte ab. Gleichzeitig wurde Joe bester Kärntner hinter Hermann Waldy.

Eine ausgezeichnete Leistung bot mit Josef Tarmann ein weiterer Kärntner. Der in Wien lebende Polizist belegte in der Zweiliter-Klasse der Rennwagen Platz 3 hinter Prasser und Stollnberger.

Dem Arnoldsteiner Hubert Galli brachte sein neues Indycar IR9 (Motor Ilmor Chevy mit 3500 ccm und 700 PS) das er erstmals in Kärnten zum Einsatz brachte, nicht den erhofften Erfolg; technische .Probleme verhinderten eine Topplacierung wie wir sie in den letzten drei Jahren von ihm gewohnt waren.

 

Historische Fahrzeuge:

Michael Penz vom 1. C.A.R. Team Ferlach erzielte einen weiteren Klassensieg bei den Historischen Fahrzeugen bis 1600 ccm.

Im Duell zwischen den beiden Käfertretern D.Ing. Stietka Walter und Wolfgang Puff, wird letzterer in nächster Zeit wohl weiterhin die Rolle des Beifahrers bei gemeinsamen Rallies spielen müssen, da sich Walter auf der Simonhöhe einmal mehr als der schnellere Pilot erwies.

 

Tourenwagen:

Hermann Waldy jun. machte es der Klasse N bis 2000 ccm seinem Papa nach: Lauf 1 und 2 gingen an seinen grössten Konkurrenten Ales Prek aus Slowenien, wie Hermann auf einem Honda Civic R unterwegs. Das 3. Rennen dominierte Hermann Waldy jun. jedoch ergab die Addition der Rennen einen Vorsprung von 0,198 Sekunden für den Slowenen, der seit 2 Jahren diese Klasse dominiert.

Ein anderer „Fliegender Feldkirchner“, Otto Adelbrecht auf BMW E36 Compact konnte die Konkurrenz in seiner Klasse, Silhouetten-Tourenwagen der Klasse E2-SH über 2000 ccm, ebenfalls in Schach halten und landete einen ungefährdeten Klassensieg.

Rallye-Staatsmeister Christoph Leitgeb war mit seinem doch eher für Rallies optimierten Ford Fiesta ST im guten vorderen Mittelfeld zu finden, hatte aber mit seinem doch etwas untermotorisierten Rallyefahrzeug keine echte Chancen gegen die Bergspezialisten; ob es heuer noch zu Rallyeeinsätzen kommen wird, ist nach Aussage seines Papas und Managers mehr als fraglich. Grund: das Leiden aller Motorsportler – fehlende Sponsoren.

Hermann Miklautz jun. war PS-mässig in seiner Klasse eher unterprivilegiert. Trotzdem gab es eine solide Leistung beim ersten Antreten des Autocross-Staatsmeisters bei einem Bergrennen.

Überrascht hat auch Christian Tschemer in seiner hart umkämpften Klasse; ein paar PS mehr für seinen neuen Opel Kadett 16V und Christian mischt in der Klasse, GT bis 2000 ccm, vorne mit !

Noch besser liegt in der gleichen Klasse unser Klubmitglied Patrick Orasche s. Bild, der sich gegenüber 2008 zeitmässig sehr stark gesteigert hat. Regen wäre dem jungen Piloten, der am Vortag mit einer exzellenten Trainingszeit auf sich aufmerksam machte, allerdings lieber gewesen. Trotzdem hat der junge Draufgänger bewiesen, dass er sich weder von Sturzbächen auf der Fahrbahn noch von Überschlägen wie 2008 in Slowenien, beeindrucken lässt.

 

Viel Lob gab es für den Veranstalter, dem 1. C.A.R. Team Ferlach, seitens der Teilnehmer bei der Siegerehrung in St. Urban für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

 

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